Sie haben Ungeziefer im Garten?

Ungeziefer nennt man u.a.kleinere Tiere, die in unserem Garten von uns Menschen nicht gerne geduldet werden. Es handelt sich meist um Schädlinge, die Krankheiten verbreiten und große Schäden den Pflanzen zufügen. Es gibt einige ungebetene Gäste in unserem Garten, die besonders in großen Massen, eine große Plage für den Gärtner sind. Blattläuse, Schild- und Wolläuse, aber auch Spinnmilben und verschiedene Wanzen können ein
gesundes Wachstum beeinträchtigen.


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Blattläuse

Die Blattläuse, die es in verschiedensten Formen und Farben gibt, z.B. schwarze, rote und grüne, gehören zu den Schädlingen, die ganze Kulturen vernichten können. Die verbreitetsten Blattläuse sind die grünen und schwarzen. Blattläuse sitzen in Kolonien bevorzugt an jungen Triebspitzen und an den Blattunterseiten . Die Blätter der Pflanzen kräuseln sich durch das Saugen der Läuse, die Triebspitzen verkümmern, Knospen fallen ab, die ganze Pflanze wird geschwächt. Ein klebriger Honigtau breitet sich auf den befallenen Pflanzen aus (die Ausscheidungen der Blattläuse) auf dem sich dann Pilze, ein sogenannter Rußtau, ansiedeln. Auch Viren von kranken auf gesunde Pflanzen übertragen die Blattläuse.

Im Folgenden wollen wir uns näher mit den Blattläusen beschäftigen.

Im Herbst legen sie Eier auf Pflanzen und in Baumritzen, welche dort
überwintern. Im Frühling schlüpfen die Weibchen aus, die wiederum
gebären lebende Junge. Haben wir gutes, warmes Wetter, werden in kurzer
Zeit eine Menge neuer Blattlaus Generationen entstehen. Ein einziges
Blattlaus Weibchen kann innerhalb von 3 Wochen 50-100 junge Läuse
gebären.


Im Herbst gibt es dann auch männliche Blattläuse, die die Weibchen
befruchten. Nach der Befruchtung werden nur noch Eier von den Weibchen
abgelegt, die dann erst wieder im nächsten Frühjahr, wenn sie den
Winter überstanden haben, schlüpfen.

Blattläuse sind normalerweise ungeflügelt nur bei einem Teil der Insekten wachsen im Laufe des Sommers Flügel. Diese schwärmen aus, um neue Futterquellen zu finden. Sie gebären wiederum flügellose Nachkommen.